Europa ist das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse. Obwohl Europa geografisch gesehen ein Subkontinent ist, der mit Asien zusammen den Kontinent Eurasien bildet, wird es historisch und kulturell begründet meist als eigenständiger Kontinent betrachtet. Dies zeigt, dass sich der Begriff ‚Europa‘ nicht in der geografischen Definition erschöpft, sondern sich auch auf historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche, rechtliche und ideelle Aspekte bezieht.
Insgesamt hat Europa eine Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit nach Australien der zweitkleinste Kontinent. Der nördlichste Punkt des europäischen Festlands liegt in Knivskjellodden (Norwegen), der südlichste in Tarifa (Spanien) und der westlichste in Cabo da Roca (Portugal). Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 3800 Kilometer. In Ost-West-Richtung misst das europäische Festland etwa 6000 Kilometer, vom Uralgebirge in Russland bis zur Atlantikküste Portugals. Europa hat etwa 680 Millionen Einwohner (Ende 2007) und gehört zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt etwa 65 Einwohner/km². Vor allem in West-, Mittel- und Südeuropa ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch, während sie weiter nach Norden und Osten stark abnimmt.
Für viele AfrikanerInnen ist Europa der Kontinent ihrer Träume. Der Glaube, dass die Menschen dort reich sind und kaum Probleme haben, ist verbreitet. Arbeitsmarktprobleme und Armut sind im bestehenden Bild von Europa kaum präsent. Der Traum vieler ist es, nach Europa zu reisen und dort erfolgreich zu werden. Dieses Bild möchte der Freundeskreis Tambacounda ebenso zurechtrücken, wie das Bild Afrikas in Europa. Es gibt in Europa ebenso Probleme wie in vielen anderen Ländern. Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Krankheiten belasten das Leben vieler EuropäerInnen. Auch Rassismus und Diskriminierung ausländischer Bevölkerungsteile müssen erwähnt und problematisiert werden, damit sie in Zukunft verhindert werden können.
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