Afrika Macht Schule

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Im Norden: 
In Zusammenarbeit mit den Partnern des Projekts werden zunächst Inhalte zu dem Themenkomplex „Afrika“ zusammengestellt, die vermittelt werden sollen. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, welche afrikaspezifischen Themen in den Schulen derzeit behandelt und welche Lehrmaterialien hierfür verwendet werden. Die gewonnenen Ergebnisse werden mit den Vorüberlegungen abgeglichen, um Defizite herauszufinden.

Diese Bedarfsanalyse, die sich auf Niedersachsen, insbesondere Hannover konzentriert, bildet die Grundlage für folgende Veranstaltungen, die mit den verschiedenen Partnern durchgeführt werden:

· Filmvorführungen mit Rahmenprogramm wie z.B. Diskussionen mit FilmemacherInnen oder ExpertInnen zum Thema des Films,
· Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops,
· Lesungen,
· Ausstellungen.

Gleichzeitig wird begonnen ein „Pool“ an ExpertInnen, bestehend aus HistorikerInnen, PolitikwissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und andere ExpertenInnen zusammen zu stellen, die die unterschiedlichen Themenkomplexe in Zusammenarbeit mit interessierten PädagogInnen in der pädagogischen Praxis erproben. Die ExpertenInnen erhalten während der Projektlaufzeit eine in die praktische Zusammenarbeit mit Schulen eingebettete Begleitung und Qualifizierung. Gerade für Lehrende in Bildungsinstitutionen ist es wichtig, für die Vermittlung eines differenzierten Afrikabildes sich selbst ein differenziertes „Bild“ zu machen. Dies kann durch Begegnungen mit afrikanischen ExpertenInnen sowie KünstlerInnen erlebt werden, aber auch durch Medien oder einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
In Aufbereitung der Veranstaltungsergebnisse wird zusammen mit interessierten PädagogInnen und Studierenden weiterführendes Lehrmaterial und Unterrichtsmodule erarbeitet. Medien, Lehrmaterial und Expertenwissen werden zusammengetragen und unterschiedlichen Bildungseinrichtungen sowie PädagogInnen zugänglich gemacht. Daraus bildet sich ein Experten-Pool, dessen ExpertInnen auch nach Ablauf der zweijährigen Projektphase an Schulen und andere Bildungsinstitutionen vermittelt werden können. 

Im Süden:

Die Koordination im Süden erfolgt durch das Solar- und Hygienezentrum in Tambacounda (Senegal), welches im Jahre 2003 im Rahmen unseres Projekts „Habitat Tambacounda“ errichtet wurde. Zwei Freiwillige aus Deutschland werden nach Tambacounda entsandt und erarbeiten mit den Partnern eine kritische Betrachtung Europas. Diese wird durch Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops vertieft und auch außerschulischem Personal zugänglich gemacht.  

 

Die Schulen, die bereits an unserem Netzwerk „Ecoleglobale“ beteiligt sind, prüfen ihr Lehrmaterial hinsichtlich der Inhalte, die einen Europabezug aufweisen. Die Analyse der vermittelten Inhalte wird der Inspection d’Académie, den Inspections Départementales sowie dem Bildungsministerium in Dakar als Anregung zur Überarbeitung des didaktischen Materials zur Verfügung gestellt. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird Material erarbeitet, das die Unterrichtsinhalte ergänzt und die Vermittlung differenzierter Inhalte ermöglicht.

Gemeinsames:

Zum Abschluss des Projekts Afrika macht Schule soll auch die direkte Begegnung stehen. Daher planen wir - in Kooperation mit den Nord- und Südpartnern - einen abschließenden Workshop zu veranstalten. Daran können Projektpartner und Beteiligte aus dem Norden und dem Süden teilnehmen, um erarbeitete Inhalte und Erfahrungen auszutauschen.  

 
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