| Tambacounda |
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Benannt wurde der Freundeskreis Tambacounda e.V. nach der Hauptstadt der Region Sénégal Oriental, im Osten des Senegals. Hitze, Trockenheit und Dürre, aber auch starke Regenfälle während der Regenzeit prägen die Region. Armut und Arbeitslosigkeit sind insbesondere für viele junge Menschen Gründe, der Region den Rücken zu kehren und in die ca. 500 km entfernte Metropole Dakar abzuwandern. Sénégal Oriental ist der flächenmäßig größte, aber am dünnsten besiedelte Distrikt des Landes. Die Stadt Tambacounda hat ca. 70.000 Einwohner. Neben dem Anbau von Erdnüssen ist das wichtigste Produkt der Region die Baumwolle, die allerdings vor Ort selbst nicht weiter verarbeitet, sondern nach Dakar in die Baumwollfabrik transportiert wird.
Tambacounda ist eine typische Provinzstadt. Sie stellt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Südosten des Senegal dar und ist Durchgangsstelle für viele Handelsbeziehungen zwischen dem Senegal und seinen Nachbarländern Mali, Mauretanien, Guinea und Gambia . Relativ vergessen von der Metropole Dakar, wird trotz alledem versucht, die täglichen Probleme zu bewältigen. Es gibt keine regelmäßige Müllabfuhr und keine Kanalisation. Nur wenige Häuser sind an eine öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Darüber hinaus hat die Gemeinde wenig Geld, um öffentliche Einrichtungen und Gebäude zu erhalten und mit dem Nötigsten auszustatten. Trotz der schwierigen Bedingungen gibt es in Tambacounda vielfältige Initiativen, die versuchen, die Verhältnisse zu ändern und Notlagen zu überwinden. Der Freundeskreis Tambacounda e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, diese Initiativen zu fördern und zu unterstützen, alte Traditionen wieder zu beleben, aber auch neue Wege aufzuzeigen.
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