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Gorée ist eine vorgelagerte Insel von Dakar (Senegal) und etwa 4 Kilometer vom Festland entfernt. Bis 1848, als der Sklavenhandel verboten wurde, war Gorée fast 200 Jahre der größte Weltumschlagsplatz für den Handel mit Menschen. Auf dieser Insel ohne Wiederkehr wurden in dieser Zeit bis zu 20 Millionen Menschen gelagert und in fremde Kontinente deportiert. Viele erreichten nicht ihr Ziel und starben bei der Überfahrt. Allein in den Lagerräumen auf Gorée starben zusätzlich etwa 6 Millionen AfrikanerInnen in der Vorbereitungszeit für die Sklaverei an Krankheiten, Misshandlungen, Vergewaltigungen und denn psychischen Belastungen. Gorée wurde 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Die Menschen heute mahnen leise für das Vergessen in den USA, Großbritannien, Portugal und Frankreich für das grauenvolle Leid in der Sklaverei.

 

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