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Geographie
Deutschland liegt in Mitteleuropa und hat eine Fläche von 357.031 km². Zum Vergleich: der Senegal hat eine Fläche von 196.722km². Die Nachbarländer sind: Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.  Die Nord- und Ostsee bilden eine natürliche Grenze. Im Süden liegt der größte See Deutschlands, der Bodensee. Ebenfalls im Süden gibt es das einzige Hochgebirge, die Alpen, in denen mit der Zugspitze mit 2962 m der höchste Berg liegt. Größere Mittelgebirge sind der Bayrische Wald und der Schwarzwald. Folgende wichtige Flüsse fließen durch Deutschland: Rhein, Donau und die Elbe. Alle sind wichtige Handelsstrecken.


Klima

Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone, steht jedoch auch unter Einfluss des Golfstromes. Der mittlere jährliche Niederschlag beträgt 700 mm. Die Durchschnittstemperaturen reichen von –1,2°C im Januar bis zu 16,9°C im Juli.


Flora und Fauna

Weit verbreitet sind Laub- und Nadelwälder mit Rotbuchen, Birken und Kiefern, welche jedoch langsam durch Fichtenholzforste ersetzt werden. 29,5 % der Staatsfläche sind Wälder. In Deutschland werden Nutzpflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Mais, Apfelbäume und Raps angebaut, sowie in Flusstälern Weinanbau betrieben.
Viele Marder, Damwild, Rotwild, Rehe, Wildschweine und Füchse sind in den Laubwäldern weit verbreitet. Teilweise kann man noch Mäusebussarde, Turmfalken, Seeadler in den Lüften entdecken. In den Städten findet man vermehrt Tauben, Spatzen und Meisen. Im Wattenmeer sind mittlerweile auch wieder Seehunde zu finden.

Berlin und die Berliner Mauer

Die Berliner Mauer war eines der bekanntesten Symbole für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands.
An der politischen Grenze zu West-Berlin wurden ab dem 13. August 1961 Sperranlagen auf- und ausgebaut. Die bauliche Ausführung wurde zwischen 1961-1989 zum Teil bis zu viermal verändert. Sie war stellenweise 3,6m hoch, 155 km lang, wobei der innerstädtische Teil auch schon 43 km lang war.
Über die Zahl der Toten an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze gibt es heute unterschiedliche stark voneinander abweichende Zahlenangaben (zwischen 86 und 238).

Um die Angaben zu prüfen und der Öffentlichkeit gesicherte Daten zur Verfügung zu stellen, gibt es seit August 2005 ein Forschungsvorhaben des Vereins Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.

 

Bevölkerung
Deutschland hat eine Einwohnerzahl von ungefähr 82 Millionen Menschen, was bedeutet, dass es ca. 229 Einwohner pro km² hat. Jedoch sagen Prognosen aus, dass die deutsche Bevölkerung immer geringer wird, da die Geburtenrate sinkt und die Menschen immer älter werden. Dies wird auch bei der Lebenserwartung deutlich, die 2007 für Mädchen bei ca. 82 Jahren war und für Jungen bei ca. 77 Jahren war.
Viele Menschen wandern vom Osten in den Westen aus, da aufgrund der früheren Teilung Deutschlands die Lebensbedingungen stark unterschiedlich sind.
Seit 2008 hat die Bundesregierung offiziell anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Die größten Migrationsgruppen kommen aus Polen und den ehemaligen Ostblockstaaten, Türkei und Italien.
Ca. 60% der Deutschen sind christlichen Glaubens, die sich gleichmäßig in Katholiken und Protestanten aufteilen. Die drittgrößte Religion ist der Islam mit ca. 4%. 30% der deutschen Bevölkerung geben an, konfessionslos zu sein.

 

Sprache und Bildung

Die einzige Amtssprache ist Deutsch, jedoch gibt es regional dialektische Einfärbungen. Als erste Fremdsprache wird Englisch gelehrt, bei der Zweiten kann zwischen Französisch, Spanisch, Latein und Russisch, je nachdem, was an der Schule angeboten wird, gewählt werden.
In Deutschland besuchen alle Schüler gemeinsam vier Jahre lang die Grundschule. Danach werden sie auf die weiterführenden Schulen aufgeteilt, welche man bis zu dem jeweiligen Abschluss besucht: Hauptschule (Hauptschulabschluss nach Beendigung der Klasse 9), Realschule (Realschulabschluss mit Beendigung der Klasse 10), Gymnasium (Abitur nach Beendigung der Klasse 12). Mit dem Abitur erreicht man die Hochschulreife, mit der die Erlaubnis einhergeht, zu studieren. In Deutschland gibt es viele verschiedene Universitäten und Fachhochschulen

 


Geschichte

In den ersten Jahrhunderten können wir in Deutschland hauptsächlich Römer und Germanen vorfinden. Trier, das bereits v.Chr. gegründet wurde und Köln ,gegründet 50 n.Chr.,  sind die damals wichtigsten Städte.

Um 500 n.Chr. fangen die Germanen, als Erster Frankenkönig Chlodwig, an römische Rituale zu übernehmen z.B. den Katholizismus.

Dreihundert Jahre später lässt sich der Frankenkönig Karl in Rom zum Kaiser krönen. Dies stellte die Weichen für das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“

 

 

Verwaltung und Politik

Deutschland ist föderalistisch aufgebaut und hat eine parlamentarische Demokratie. Laut Verfassung ist die Bundesrepublik Deutschland ein republikanischer, demokratischer, sozialer Rechtsstaat, der am 23. Mai 1949 gegründet wurde. Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident (derzeit Horst Köhler), der aber größtenteils repräsentative Aufgaben erfüllt.

 

Exekutive

Die Regierung bildet die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren BundesministerInnen.


Legislative

Das Parlament besteht aus Bundestag und Bundesrat. Der Bundestag wird in einer Mischung von Verhältnis- und Mehrheitswahl alle vier Jahre gewählt gewählt, im Bundesrat sitzen die VertreterInnen der Bundesländer. Im Bundestag waren im Juli 2009 32,1% der Abegordneten weiblich, im Bundesrat, der etwa 166 Mitglieder hat, die jedoch nur entsprechend der Größe ihres Landes Stimmen haben,  beträgt der weibliche Anteil etwa 28,31% (Stand: Juni 2010).


Judikative

Es gibt fünf verschiedene Zuständigkeitsbereiche bei Gericht: Zivil- und Strafsachen, Arbeitssachen, Verwaltungsrechtssachen, Sozialrechtssachen und Finanzrechtssachen. Jede Verhandlung findet erst in dem jeweiligen Bundesland statt, bevor es in oberster Instanz auf Bundesebene verhandelt wird. Desweiteren bricht Bundesrecht Landrecht. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet bei Gesetzesstreitigkeiten.

 

Kommunalverwaltung

Bund - Länder - Kommunen

Es gibt 16 Bundesländer mit eigenen MinisterpräsidentInnen und Länderparlamenten: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Berlin, Bremen, Hamburg.
Die letzten Drei sind Stadtstaaten mit Regierenden OberbürgermeisterInnen und SenatorInnen (Senat) . Sie haben Bezirke und keine Gemeinden. Gemeinden sind die kleinste selbstverwaltende Einheit.

 

Wirtschaft


Hauptproduktionsbereiche

Industrie und Dienstleistung bilden den größten Sektor. In der Landwirtschaft arbeiten nur noch ca. 3% der Beschäftigten. Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschafts- und Industrienation.

Rohstoffvorkommen

Deutschland ist sehr rohstoffarm, hat jedoch natürliche Vorkommnisse von Kohle, Edelsalzen und einigen Baustoffen.

Exportgüter

2007 wurden vor allem folgende Dinge exportiert: Kraftwagen, Maschinen, chemische Erzeugnisse, Metalle, Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung, Medizin-, Mess- und Steuerungstechnik, Nachrichtentechnik, Nahrungsmittel, Metallerzeugnisse und Kunststoffe.
Importgüter

Folgende Dinge wurden importiert: Kraftfahrzeuge, chemische Erzeugnisse, Maschinen, Eisen- und Stahlerzeugnisse, Ernährungsgüter, Büromaschinen, Nachrichtentechnik und Bekleidung.

 

 

 


 

Geschichte

 

 

 
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