| Deutschland |
|
|
|
Geographie
Deutschland liegt in der gemäßigten Klimazone, steht jedoch auch unter Einfluss des Golfstromes. Der mittlere jährliche Niederschlag beträgt 700 mm. Die Durchschnittstemperaturen reichen von –1,2°C im Januar bis zu 16,9°C im Juli.
Weit verbreitet sind Laub- und Nadelwälder mit Rotbuchen, Birken und Kiefern, welche jedoch langsam durch Fichtenholzforste ersetzt werden. 29,5 % der Staatsfläche sind Wälder. In Deutschland werden Nutzpflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Mais, Apfelbäume und Raps angebaut, sowie in Flusstälern Weinanbau betrieben. Berlin und die Berliner Mauer Die Berliner Mauer war eines der bekanntesten Symbole für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands. An der politischen Grenze zu West-Berlin wurden ab dem 13. August 1961 Sperranlagen auf- und ausgebaut. Die bauliche Ausführung wurde zwischen 1961-1989 zum Teil bis zu viermal verändert. Sie war stellenweise 3,6m hoch, 155 km lang, wobei der innerstädtische Teil auch schon 43 km lang war. Über die Zahl der Toten an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze gibt es heute unterschiedliche stark voneinander abweichende Zahlenangaben (zwischen 86 und 238). Um die Angaben zu prüfen und der Öffentlichkeit gesicherte Daten zur Verfügung zu stellen, gibt es seit August 2005 ein Forschungsvorhaben des Vereins Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
Bevölkerung
Sprache und Bildung Die einzige Amtssprache ist Deutsch, jedoch gibt es regional dialektische Einfärbungen. Als erste Fremdsprache wird Englisch gelehrt, bei der Zweiten kann zwischen Französisch, Spanisch, Latein und Russisch, je nachdem, was an der Schule angeboten wird, gewählt werden.
In den ersten Jahrhunderten können wir in Deutschland hauptsächlich Römer und Germanen vorfinden. Trier, das bereits v.Chr. gegründet wurde und Köln ,gegründet 50 n.Chr., sind die damals wichtigsten Städte. Um 500 n.Chr. fangen die Germanen, als Erster Frankenkönig Chlodwig, an römische Rituale zu übernehmen z.B. den Katholizismus. Dreihundert Jahre später lässt sich der Frankenkönig Karl in Rom zum Kaiser krönen. Dies stellte die Weichen für das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“
Verwaltung und Politik Deutschland ist föderalistisch aufgebaut und hat eine parlamentarische Demokratie. Laut Verfassung ist die Bundesrepublik Deutschland ein republikanischer, demokratischer, sozialer Rechtsstaat, der am 23. Mai 1949 gegründet wurde. Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident (derzeit Horst Köhler), der aber größtenteils repräsentative Aufgaben erfüllt.
Exekutive Die Regierung bildet die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihren BundesministerInnen.
Das Parlament besteht aus Bundestag und Bundesrat. Der Bundestag wird in einer Mischung von Verhältnis- und Mehrheitswahl alle vier Jahre gewählt gewählt, im Bundesrat sitzen die VertreterInnen der Bundesländer. Im Bundestag waren im Juli 2009 32,1% der Abegordneten weiblich, im Bundesrat, der etwa 166 Mitglieder hat, die jedoch nur entsprechend der Größe ihres Landes Stimmen haben, beträgt der weibliche Anteil etwa 28,31% (Stand: Juni 2010).
Es gibt fünf verschiedene Zuständigkeitsbereiche bei Gericht: Zivil- und Strafsachen, Arbeitssachen, Verwaltungsrechtssachen, Sozialrechtssachen und Finanzrechtssachen. Jede Verhandlung findet erst in dem jeweiligen Bundesland statt, bevor es in oberster Instanz auf Bundesebene verhandelt wird. Desweiteren bricht Bundesrecht Landrecht. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet bei Gesetzesstreitigkeiten.
Kommunalverwaltung Bund - Länder - Kommunen Es gibt 16 Bundesländer mit eigenen MinisterpräsidentInnen und Länderparlamenten: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Berlin, Bremen, Hamburg.
Wirtschaft
Industrie und Dienstleistung bilden den größten Sektor. In der Landwirtschaft arbeiten nur noch ca. 3% der Beschäftigten. Deutschland ist die viertgrößte Volkswirtschafts- und Industrienation. Rohstoffvorkommen Deutschland ist sehr rohstoffarm, hat jedoch natürliche Vorkommnisse von Kohle, Edelsalzen und einigen Baustoffen. Exportgüter 2007 wurden vor allem folgende Dinge exportiert: Kraftwagen, Maschinen, chemische Erzeugnisse, Metalle, Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung, Medizin-, Mess- und Steuerungstechnik, Nachrichtentechnik, Nahrungsmittel, Metallerzeugnisse und Kunststoffe. Folgende Dinge wurden importiert: Kraftfahrzeuge, chemische Erzeugnisse, Maschinen, Eisen- und Stahlerzeugnisse, Ernährungsgüter, Büromaschinen, Nachrichtentechnik und Bekleidung.
Geschichte
|
| Weiter > |
|---|



