Afrika Macht Schule

Die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels Drucken E-Mail
Workshopinhalt:
 
Im Workshop wird darauf eingegangen, dass das Thema aus vielen Perspektiven gesehen werden kann, z.B. aus der der SklavenhändlerInnen und der SklavInnen selbst. Beispielsweise wird thematisiert, dass in Afrika selbst Menschen daran beteiligt waren, ihre Landsleute zu verschleppen. Nur so kann differenziert  mit dem Thema umgegangen werden.
Die Verschleppung von AfrikanerInnen nach Brasilien, in die Südstaaten der USA und der Karibik kann mit unterschiedlichen Methoden den SchülerInnen nahe gebracht werden. Ein Input über geschichtliche Texte oder Artikel zu diesem Thema ist allerdings notwendig, um einen ersten Überblick zu gewinnen. Um die Teilnahme aller zu fördern, könnten die SchülerInnen zu Beginn Dinge mitbringen, die sie mit „Sklaverei“ assoziieren, damit daraus eine Collage zur Verbildlichung und Diskussionsanregung geliefert wird. Schließen wird der Workshop mit einer Abschlussdiskussion, welche Auswirkungen des transnationalen Sklavenhandels unsere heutige Gesellschaft noch prägen.
 
Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Auswirkungen kolonialer Vergangenheit. Dadurch soll historisches Bewusstsein geschaffen werden. Dieses Angebot soll dazu dienen, die Gestaltung themenähnlicher Unterrichtseinheiten zu unterstützen. Dabei kann das Niveau auf verschiedene Schultypen und Altersklassen der SchülerInnen angepasst werden.
 
Die vermittelten Kompetenzen sind u.a.  Wissen über Kolonialgeschichte und Sklaveri, Zusammenhänge mit der heutigen Zeit zu verstehen, Meinungsbildung und Sensibilisierung für alltäglichen Rassismus.
 
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