Afrika Macht Schule

Das Schul- und Alltagsleben von Kindern und Jugendlichen in Tambacounda (Senegal) Drucken E-Mail

Workshopinhalt:

 

Sinn dieses Workshops ist das Nahebringen von „fremden Alltagsabläufen“ um Gemeinsamkeiten kennen zu lernen und somit „etwas Anderes“ als weniger fremd an zu erkennen. Des Weiteren fördert eine Auseinandersetzung mit dem Alltags- und Schulleben von Kindern und Jugendlichen aus Tambacounda ein differenzierteres Afrika-Bild, da die SchülerInnen Einblick in Wirklichkeiten bekommen und dadurch vielleicht von einer sehr gefestigten Vorstellung abrücken können. Beispielsweise wird deutlich gemacht, dass es in Tambacounda ebenso wie in Hannover Unterschiede gibt in der Unterrichtsqualität oder im alltäglichen Schulleben. Nicht immer besteht eine Klasse in Tambacounda aus mindestens 50 SchülerInnen, genauso wenig wie hier in Hannover jeder Person eine qualitativ hochwertige (Aus-)Bildung garantiert ist.

 

Differenzen und Gemeinsamkeiten sollen herausgearbeitet werden. Die Vermittlung dieser Lebenswirklichkeiten kann durch Filme, Geschichten, Berichte oder Bilder stattfinden und durch die Anwendung oder Implementierung in die eigenen Lebenswirklichkeiten der SchülerInnen aus Hannover und Umgebung reflektiert betrachtet werden. Wo sind Gemeinsamkeiten zu erkennen? Was haben sich die SchülerInnen anders vorgestellt? Die Klasse kann beispielsweise einen fiktiven Briefwechsel erstellen oder eine Fotocollage oder Fotostory zu ihrem Schulalltag anfertigen und anhand dieser und dem vorher bereitgestellten Material auf einem weiteren Plakat Gemeinsamkeiten herausarbeiten. Die Methode hängt vom Zeitrahmen und von der Altersstufe der Klasse ab und wird in einem vorher stattfindenden Gespräch mit dem Lehrer oder der Lehrerin festgelegt.

 
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