| Workshop in der Hauptschule Lehrte |
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Wir wurden von der Klasse 9a der Hauptschule Lehrte eingeladen einen eintägigen Workshop zum Thema Afrikabilder durchzuführen. Im Vorfeld hatten die SchülerInnen mit einem gemeinsamen Hotdog- und Waffelverkauf das Geld für den Workshop selbst erarbeitet, sodass niemand den Tag aus eigener Tasche zahlen musste. Der Workshop-Tag begann mit einer Vorstellungsrunde und einer anschließenden Powerpoint-Präsentation, in der Abdou Karim Sané, der Gründer des Freundeskreis Tambacounda e.V., eine anschauliche Einführung in das Thema gab, in dem er über die Geschichte und die Arbeitsfelder des Vereins, das Solar- und Hygienezentrum in Tambacounda und einiges im Alltagsleben in Senegal erzählte. Nachdem die SchülerInnen dazu einige Fragen gestellt hatten, präsentierten sie nacheinander die Gegenstände, die sie als Hausaufgabe von zu Hause mitgebracht hatten. Sie sollten Dinge suchen, die sie in irgendeiner Weise mit Afrika verbinden. Die Gegenstände reichten von Kaffee und Kakao über eine Vase bis hin zu einem Fußball. Nachdem (fast) jedeR einen Gegenstand präsentiert hatte, bekamen die SchülerInnen die Aufgabe, gemeinsam ein Afrika-Puzzle zu machen, das aus den einzelnen Nationalstaaten Afrikas besteht. Unter zu Hilfenahme ihrer Atlanten waren sie sich schnell einig und hatten bald den ganzen Kontinent zusammen gepuzzelt. Im nächsten Schritt wurden die mitgebrachten Gegenstände auf der vorliegenden Afrikakarte genauer verortet. Nach der ersten Pause zog die Klasse in den Computerraum um, wo sie in Zweier-Gruppen eine Internetrecherche über ein ihnen zugeteiltes afrikanisches Land betreiben sollten. Aufgabe war es, Informationen zu einer großen Stadt, einem Dorf, der Nationalflagge und ihrer Bedeutung, dem Hauptexportprodukt nach Deutschland, sowie einer berühmten Persönlichkeit aus dem Land zu finden. Zusätzlich zum Internet hatte jede Gruppe einen Reiseführer zur Verfügung aus dem ebenfalls Informationen entnommen werden konnten. Die SchülerInnen fanden sich mit der Aufgabe sehr gut zurecht und waren schneller damit fertig, als erwartet. Schon nach einer Dreiviertelstunde konnten die SchülerInnen beginnen, ihre Ergebnisse auf Plakaten festzuhalten. Diese wurden sehr liebevoll gestaltet, was wiederum etwas mehr Zeit in Anspruch nahm. Anschließend präsentierten die acht Gruppen jeweils „ihr Land“, darunter Senegal, Gambia, Ägypten, Mali, Gabun, Côte d’Ivoire, Namibia und Tansania.
Da auch die Präsentationen länger dauerten, als geplant, musste der nächste Programmpunkt, nämlich das interpretieren und umdichten einiger Lieder von Youssou N’Dour (senegalesischer Musiker), ausfallen. Statt dessen wurde seine Musik gespielt, als es zum Abschluss des Tages Kuchen gab, woraufhin sich einige SchülerInnen gleich animiert fühlten, ein bisschen zu tanzen. In der Abschlussrunde, in der jedeR ihre/seine Meinung zum Tag äußern konnte, klang durch, dass der Workshop bei den SchülerInnen gut ankam, informativ war und für alle eine schöne Abwechslung zum Schulalltag darstellte. Die Klassenlehrerin Dörte Lange schrieb im Nachhinein: „Liebes Freundeskreis Tambacounda-Team, der Workshop über Afrika hat einen nachhaltigen Eindruck in der Klasse 9a hinterlassen. Vielen, vielen Dank.“ |
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